Beschäftigt war ich immer. Produktiv nicht immer.
Ein voller Kalender kann nach Leistung aussehen und trotzdem dafür sorgen, dass die eigentliche Arbeit erst am Abend beginnt.
In dieser Folge erzähle ich aus meiner Zeit als Führungskraft im Konzern. Mein Tag bestand häufig aus Meetings, Telefonaten und kurzen Lücken, die sofort wieder gefüllt wurden. Für Analysen, Berichte und Aufgaben, die Konzentration brauchten, blieb oft erst nach dem letzten Termin Zeit.
Später habe ich gemerkt, dass sich dieselbe Dynamik auch in der Selbstständigkeit entwickeln kann. Kundentermine, Content, Newsletter, Podcast, Buchhaltung und Netzwerken füllen den Tag schnell. Am Abend ist viel passiert, während die Aufgaben mit der größten Wirkung weiter warten.
Die Folge beschäftigt sich mit der Frage, warum Beschäftigung und Fortschritt auseinanderfallen können. Es geht außerdem darum, weshalb konzentrierte Arbeit kaum sichtbar ist, ein voller Kalender lange als Statussymbol galt und warum Zeit für Soloselbstständige ein wichtiger Kostenfaktor ist.
In dieser Folge geht es um:
- warum ein voller Kalender kein verlässlicher Maßstab für Produktivität ist
- weshalb konzentrierte Arbeit im Arbeitsalltag leicht untergeht
- wie man sich auch in der Selbstständigkeit einen übervollen Kalender baut
- warum freie Zeit und Pausen zum unternehmerischen Arbeiten gehören
Die Folge gehört zu meiner Reihe „Mit 50 – 50 Erkenntnisse".
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