vom Zahlenwahnsinn zu Wahnsinnszahlen by die Zahlenflüsterin

vom Zahlenwahnsinn zu Wahnsinnszahlen by die Zahlenflüsterin

Du bist frei, wenn du es dir erlaubst

Audio herunterladen: MP3 | AAC | OGG | OPUS
Transkript lesen

Du bist frei, wenn du es dir erlaubst

Was bedeutet Freiheit eigentlich, wenn man selbstständig ist?

Keine festen Arbeitszeiten, kein Chef und die Möglichkeit, selbst zu entscheiden – zumindest theoretisch. Denn auch wenn äußere Grenzen verschwinden, leben wir oft nach Regeln weiter, die längst niemand mehr von uns verlangt.

In dieser Podcastfolge spreche ich über eine der wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Geburtstagsserie „50 Jahre – 50 Erkenntnisse" und darüber, warum sie mein eigenes Leben stark beeinflusst hat:

Du bist frei, wenn du es dir erlaubst.

Ich erzähle von der Geschichte der Flöhe unter einer Glasscheibe, die für mich zu einem starken Bild für selbst gesetzte Grenzen geworden ist. Und von meiner eigenen Erfahrung mit der Selbstständigkeit: Obwohl ich meine Zeit plötzlich selbst einteilen konnte, habe ich viele Regeln aus meinem früheren Arbeitsleben einfach weitergeführt.

Es geht darum, zu unterscheiden, welche Grenzen tatsächlich existieren und welche wir irgendwann übernommen haben und seitdem nicht mehr hinterfragen.

Und es geht um einen weiteren Punkt, der für mich eng mit Freiheit verbunden ist: Um eigene Entscheidungen treffen zu können, muss ich wissen, was mir wichtig ist, wie ich leben und arbeiten möchte und welche Art von Sicherheit ich brauche. Denn sonst ersetzen wir die Regeln anderer schnell durch neue Regeln, die wir uns selbst auferlegen.

In dieser Folge geht es unter anderem um:

  • Freiheit und Selbstständigkeit
  • selbst gesetzte und übernommene Grenzen
  • alte Regeln, die wir weiterhin als gegeben akzeptieren
  • Selbstbestimmung bei Arbeit, Zeit und Entscheidungen
  • die Frage, warum Selbstkenntnis und Selbstakzeptanz für Freiheit wichtig sind

Freiheit bedeutet für mich heute nicht, alles machen zu können. Sie bedeutet, bewusst zu entscheiden, welche Grenzen ich akzeptiere und welche ich nicht länger als gegeben hinnehme.

Eine Frage kannst du aus dieser Folge mitnehmen:

Wo lebst du noch innerhalb einer Grenze, die vielleicht längst nicht mehr existiert?


Kommentare


Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.